Allgemeines

Thomas Nußbaumer, „‚Echos der Vielfalt – Musik der Welten in Tirol‘. Eine interkulturelle Konzertreihe“, in Salzburg: Sounds of Migration. Geschichte und aktuelle Initiativen, hrsg. von Wolfgang Gratzer, Sylvia Hahn, Sabine Veits-Falk und Michael Malkiewicz, 118–24, Wien: Hollitzer, 2016. [Darstellung der Entwicklung des Projekts von den Anfängen im Jahr 2004 bis inkl. 2015]

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Rückblick

Echos – 25. Mai 2018

Taisir Haj Hussein
… ist ein jesidischer Kurde aus Qamischli/Syrien. Im Jahr 2015 flüchtete er über die Balkanroute nach Österreich und erhielt ein Jahr später Asyl. Von Beruf ist Taisir Haj Hussein Musiklehrer. Derzeit lebt er in einem Tiroler Flüchtlingsheim und sucht Anschluss.Sein wichtigstes Instrument ist die Saz. Ohne diese Langhalslaute, die in verschiedenen Größen und Bauweisen in der kurdischen, türkischen, syrischen, iranischen, armenischen, aserbaidschanischen und afghanischen Musik vorkommt, möchte er nicht leben. Durch Gesang und Sazspiel kann er seinen Emotionen und Gedanken Ausdruck verleihen.
Taisir Haj Husseins Repertoire enthält viele kurdische, arabische und türkische Stücke und Lieder. Gelegentlich spielt er auch bei Free Music St. Johann mit, einem Ensemble, das sich der freien, improvisierten Musik widmet.

Kontakt: Taisir Haj Hussein
Tel.: +43 677 62073363
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Web: http://minorities.at/taisir-haj-hussein

 
Taisir Haj Hussein

Salon Balkan
… ist eine Gründung von Dina und Edo Krilić. Edo ist ein Akkordeonvirtuose, Dina eine klassisch ausgebildete Violinistin. Das Ehepaar stammt ursprünglich aus Sarajewo, doch das Schicksal verschlug 1992 Dina und 1994 Edo nach Imst. Dort haben die beiden nun ihren Lebensmittelpunkt gefunden und sind an der Landesmusikschule tätig. In seiner Heimatstadt ist Edo immer noch als ehemaliger Leiter des Radio- und Fernsehorchesters bekannt. Wegen seiner Virtuosität und sanften Spielweise zählt er zu den bedeutendsten Akkordeon-Spielern Europas. Dina ist die Verfasserin der Violinschule Dina Violina.
Ihr gemeinsames Programm umfasst klassische Salonmusik wie Walzer-, Tango- und Czárdás-Melodien sowie südamerikanische Kompositionen und Stücke und Lieder aus dem gesamten Balkanraum. Salon Balkan tritt als Duo, Trio, Quartett oder Quintett auf. Im Quartett wird das Ehepaar Krilić vom Sänger Omer Livnjak, der Lieder aus der Balkanregion singt, und vom Perkussionisten Daniel Ismailii begleitet. Auch Omer Livnjak hat eine erfolgreiche Karriere im ehemaligen Jugoslawien hinter sich und lebt nun in Südtirol.

Kontakt: Dina Krilić
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Web: http://minorities.at/edo-krilics-salon-balkan

 
Salon Balkan

Oudarc
… ist eine Initiative von Ursula Mühlberger (Violine) und Cristiano Giongo (Oud, Gitarre), die seit 2013 mit dem Marokkaner Omar El Afrah (Gesang und Percussion) einen gemeinsamen Weg beschreiten. Oudarc versteht Musik als kreativen Raum der Begegnung und Kommunikation. Rhythmus, Melodie, Klangfarbe, geschöpft aus der Diversität des musikalischen und kulturellen Hintergrunds der Musiker, bilden die gemeinsame Basis des Trios. In der Perfomance verschmelzen der Klang von Oud, Violine, Percussion und marokkanischem Gesang unter Einsatz eines Loop Pedals und erzeugen eine faszinierende Gesamtwirkung. Das Trio hat seinen Sitz in Bozen/Südtirol.

Kontakt: Ursula Mühlberger
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Web: http://www.oudarc.it

 
Oudarc

Maghreb Alp
… ist ein ganz neues Tiroler Musikprojekt von Musikern, die bereits in unserer Reihe der „Echos der Vielfalt“-Konzerte aufgetreten sind. Maghreb Alp verbindet, wie der Name sagt, die nordafrikanischen Territorien Tunesiens, Algeriens, Marokkos und der Westsahara mit den Alpen und macht dabei einen Schwenker über den Balkan. Geleitet wird die Gruppe vom Keyboarder Leli Stanojević (auch Mitglied der Balkan Fratelli Band) und dem aus Marokko stammenden Geiger und Sänger Mustapha Erraftani. Mit dabei sind auch der Syrer Elie Schacra (Perkussion), der Ägypter Mohamed Laziz (Darabuka), der aus Bosnien stammende Robert Stojak (Akkordeon), Aleksandar Koncar (Bass), ursprünglich aus Serbien, sowie Dietmar Rumpold (E-Bass) aus Tirol. Maghreb Alp spielt bevorzugt Stücke und Lieder aus dem Maghreb, besonders Raï-Musik von Cheb Khaled, Cheb Mami u.v.a.

Kontakt: Mustapha Erraftani
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Maghreb Alp

 

Echos – Winter Edition, 3. Februar 2018

George Naser
… stammt aus Syrien und kam als Flüchtling nach Innsbruck. Er spielt Musik, die speziell für ein altes Instrument komponiert wurde: die Oud, eine orientalische Laute, die insbesondere in der arabischen Kunstmusik, aber auch darüber hinaus, eine wesentliche Rolle spielt. Neben der Klassischen Orientalischen Musik gilt sein Interesse weiteren sehr unterschiedlichen Musikstilen, darunter Jazz und Flamenco. Er integriert diese Stile auch in seine Musik für die Oud.

Kontakt: George Naser
Tel.: +43 660 8025407
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: https://www.fb.com/georgenaser1983
Besondere Angebote: Workshops, Schulbesuche etc. und Anlässe, zu denen man gebucht werden kann (Konzerte, Umrahmung von Lesungen u.a.)

 

Silvia und Raúl Funes
… leben in Innsbruck und stammen aus San Rafael (Provinz Mendoza) in Argentinien. Beide unterrichten an der Musikschule der Stadt Innsbruck: Silvia Gesang und Raúl Gitarre. Dank eines Staatsstipendiums konnten sie im Anschluss an ihre Ausbildung in Argentinien am Mozarteum in Salzburg studieren, Silvia bei der Sängerin Gabriele Erhard und Raúl beim Gitarristen Eliot Fisk.
Raúl Funes spielt in vielen verschiedenen Projekten, unter anderem im Gitarrenduo mit Daniel Müller. Der argentinische Tango gehört zu den besonderen Schwerpunkten der Geschwister Funes. In ihren Konzerten präsentieren sie künstlerische Tangomusik mitunter auch gemeinsam mit in Tirol lebenden Tänzerinnen und Tänzern aus ihrer Heimat.

Kontakt: Raúl Funes
Tel.: +43 699 140 117 21
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: https://www.fb.com/Duo-Müller-Funes-816736021795705

 
Funes

Nonybone Dablessed
…, mit bürgerlichem Namen Babacar Kandji, ist ein senegalesischer Musiker, der sich aus Liebe in Kirchdorf in Tirol angesiedelt hat. Seine Musik ist der Hip-Hop mit Einflüssen aus dem Reggae. Via Internet versucht er mit seiner Gruppe Dablessed, die nach wie vor in Dakar ist, an einem neuen Album zu arbeiten.

Kontakt: Babacar Kandji
Tel. +43 677 61 66 75 29
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: https://www.fb.com/Nonybone
Anlässe zu denen er gebucht werden kann: „For the moment I’m available for any kind of concert, festival, hip-hop, or reggae workshop, each one, teach one.“

 
Nonybone

Ali Hassan Oriental Band
Der Darbuka-Spieler und Trommellehrer Ali Hassan aus Kairo lebt seit vielen Jahren in Hall in Tirol und ist der Kopf der Ali Hassan Oriental Band, eines jüngeren Projekts, das er mit seiner Tochter, der Studentin Nora Hassan (arabische Längsflöte Nay und Querflöte), gegründet hat. Ali Hassan war eine Zeit lang Berufsmusiker, musiziert aber jetzt nur noch aus Freude an der Musik nebenberuflich. Die Ali Hassan Oriental Band versteht sich als „arabisch-tirolischer Brückenschlag“ mit Musikern unterschiedlicher Herkunft. Neben Ali und Nora Hassan wirken in der Band der Ägypter Ibrahim Mohamed El-Sayed (Duff/Tamburin), ein langjähriger Freund Ali Hassans, weiters der erst seit Kurzem in Tirol lebende syrische Kurde Hassan Ibrahim vlg. Hesen Berzencî (Gesang und Saz) sowie der Tiroler Musiker Florian Plunser (Gitarre) und der aus Syrien stammende Elias Schacra (Cajon) mit. Der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf dem Repertoire der ägyptischen, syrischen und allgemein arabischen Popularmusik. Bei ihren Auftritten wird die Band mitunter von der orientalischen Tanzszene in Tirol unterstützt.

Kontakt: Nora Hassan
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Ali Hassan